Der Ewige ist einer! (Deuteronomium 6,4)
Sach 14,9
Und Jahwe wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tage wird Jahwe einer sein und sein Name einer.
(Anm.: Jehoschua - griechisch Jesous - ist der Name über allen Namen)
Die „Dreieinigkeit“
Der Begriff „Dreieinigkeit“ ist weder in der Bibel zu finden, noch kann er durch klare Bibelstellen belegt werden. Weder Jesus, noch die Apostel kannten eine Dreieinigkeit. Letztere wurde erst im Konzil zu Nicäa (325 n.Chr.) eingeführt, begleitet durch heftige Streitereien und sogar Morden. Im Prinzip war das einer der ersten Hauptakte der neuen „christlichen“ Staatskirche, die in der Offenbarung „Hure Babylon“ genannt wird. Letztendlich ist also die „Dreieinigkeit“ kein biblischer Begriff, sondern das Produkt aus Überlegungen, Deutungen und Schlussfolgerungen, nichts anderes als ein theologischer Hilfsbegriff und nach meiner Erkenntnis dazu noch ein falscher.
Dass z.B. der Apostel Paulus keine Dreieinigkeit kannte, geht aus den über 40 Grüssen in seinen Briefen hervor. Diese lauten in etwa immer so: „Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus!“. Wenn Jahwe schon immer ein „dreieiniger“ Gott war, dann hat Paulus den Hl. Geist als Einzel-Person sträflich vernachlässigt. Ausserdem, was hat unseren genauen Gott, den Gott der Ordnung abgehalten, die Dreieinigkeit in der Bibel klar und deutlich zu bezeugen, wie er das auch mit anderen Dingen tut?
Die Definition der „Dreieinigkeit“ wird endgültig erst im sog. Athanasischen Glaubensbekenntnis (550 n.Chr.) festgelegt. Die Aussagen des Bekenntnisses werden im Bibellexikon geschmückt mit biblischen Aussagen wie „was kein Auge je gesehen und was kein Ohr gehört ...“. Wer verwendet gerne Bibelzitate und verstellt sich als „Engel des Lichts“? Die „Dreieinigkeit“ sei ein „Geheimnis“, das man nicht ergründen könne, zumal sich lt. Bibellexikon in der Bibel kein einzelner Satz findet, in dem gleichzeitig von der vollen Gottheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes die Rede ist … In der Tat! Kann es sein, dass fast alle Heiden-Theologen einem Irrtum aufsitzen und sich seit Jahrhunderten an der Nase herumführen lassen?
Ein einfaches Beispiel. Nach dem „Athanasischen Glaubensbekenntnis“ sind alle „drei Personen“ Gottes gleichgestellt. Allein diese Aussage ist schon eindeutig unbiblisch, denn nicht irgendwer, sondern Jesus sagt, der Vater sei grösser als er.
(Joh 14,28)
Zurechtbiegung von Gottes Wort
Es ist hochinteressant, auf welche Ideen die Heiden-Theologen kommen, um ihre Lehre durch die Bibel unterstützen zu lassen. Zur biblischen Zurechtrückung wird sogar folgende Stelle bemüht:
Schema Jisrael, Adonai Elohehnu, Adonai echad (Höre, o Jisrael, der HERR, unser Gott, der HERR ist einer. (Dtn 6,4; Mk 12,29).
Das Wort echad (einer) wird wie folgt erklärt: „Das hebräische Wort "Echad" bedeutet EINS, plural Nomen mit singular Verb“. Hört, hört ihr Juden, wisst ihr nicht, wie eure Sprache funktioniert? Endlich kommen wir Heiden und klären euch über euren 6000 Jahre alten Irrtum auf. Gott ist zwar einer, aber er ist drei, wie „echad“ doch ganz klar sagt.
Wisst ihr, wie mir das vorkommt? Da kommt ein Texaner zu mir, ein sehr intelligenter Mann, der schwäbisch studiert hat. Er erzählt mir, was „Grombiara“ (Kartoffeln) bedeutet. Ganz einfach: krumme Birnen. Komisch, dabei dachte ich, das heisst auf hochdeutsch „Grund-Birnen“ (Grondbieara, nd wird wie m gesprochen – vgl. Pfaust, Pfinger, Pfiass, für die Nicht-Schwaben: „die Faust, die Finger, die Füsse“). Muss ich jetzt meine Schwäbisch-Kenntnisse dem guten Mann aus Texas unterordnen? ☺
Was sagt denn die Bibel?
Aus dem einfachen und total logischen Wort Gottes wurde eine geheimnisvolle, unergründliche Lehre gemacht. Die Klarheit des Evangeliums wurde vernebelt durch irdisch gesinnte Theologen, die weniger vom Durst nach der Wahrheit beseelt waren, als vom Angebot Kaiser Konstantins, sie zu Staatsbeamten zu machen und der ihnen Geld und Macht versprach. Aber um die Wahrheit herauszufinden, brauchen wir nicht die hellenistischen Gedankengebäude heidnischer Theologen zu studieren, sondern den Hl. Geist, der die Wahrheit ist und der uns in alle Wahrheit führt und das Wort Gottes, das sich selbst erklärt.
Manche Prediger sagen, man müsse vom Katholizismus Busse tun. Aber ich glaube, wir müssen von jeder Theologie Busse tun, egal wie sie heisst. Es geht nicht darum, dass wir Möglichkeiten suchen, unsere Theologie durch abstrakte Bibelstellen zu untermauern, sondern jede Theologie muss sich anhand klarer Bibelstellen beweisen. Derer habe ich mehr als 70 unten zur Prüfung aufgeführt – und es gibt noch einige mehr. Für eine Bestätigung der Dreieinigkeit gibt es dagegen nur einige wenige – sehr abstrakte Stellen, die entsprechend gedeutet werden. Es liegt nun an dir, ob du lieber deiner alten Theologie glaubst, die du schon immer hattest und die über alles erhaben ist oder ob du wie am Anfang deines Glaubenslebens zu jeder Korrektur bereit bist, wenn sich eine Erkenntnis als falsch herausstellt. Du kannst glauben, ich rede hier Unsinn, aber du kannst es auch nachprüfen, indem du einfach die Bibelstellen nachschlägst und Gott um Weisheit bittest (Jak 1,5).
Wir sollten auch einen wichtigen Punkt nicht vergessen:
„Ihr wisset nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber, was wir anbeten, denn das Heil kommt von den Juden.“ (Jh 4,22).
Lassen wir nun den einen Gott, den Geist Christi, selbst durch sein Wort reden.
Wer ist der Vater?
Gott ist Geist (Ha Kadosch – der Heilige) und wird Vater genannt (Joh. 4,21-24; Joh 6,44)
Der Hl. Geist (Ruach Ha Kodesch – der Atem des Heiligen) ist der Vater von Jesus (Mt 1,18; 1,20; Lu 1,35)
Der Ewige (Vater / Hl. Geist) zeugte heute den Sohn (Psalm 2,7; Lu 1,32; 3,22; ApG 13,33; Hebr 1,4; 5,5)
Jahwe ist der ewige Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Hl. Geist und ausser ihm ist keiner (Jes 43,10f, Joh 4,24)
Wer ist der Sohn?
Darum (wegen der Zeugung durch Gott) wird (der Mensch) Jesus „Sohn Gottes“ genannt werden (Lu 1,35)
Jesus war das Wort (im Himmel) und das Wort kam aus Gott (Joh 1,1; 13,3)
Das Wort war Gott, es kam von IHM und wurde Fleisch (bzw. Mensch). (Joh 1,1; 1,14; 7,29)
Jesus ist das Wort Gottes (Off 19,13).
Jesus und der Vater sind eins im Geist (Joh 10,30) wie auch wir eins sein sollen mit dem Vater (Joh 17,11) - (vgl. Eph 4,4-6; Joh 17,3 und 1. Kor 8,6)
Nicht die „Drei-Gottheit“ wohnt in ganzer Fülle in Jesus (Kol 2,9; 1,19), sondern der Vater (Joh 14,10.11) als Heiliger Geist, denn Gott (der Vater) ist (der Heilige) Geist (Joh 4,24).
Jesus ist Gott der Retter (Jes 43,10ff; Joh 1,1f; Kol 1,17f) , weil er durch Gott gezeugt wurde und sein Vater Jahwe ist.
Jesus wird ewiger Vater (Jes 9,5; Off 21,6f; 2. Kor. 6,17f) und ewiger Gott genannt (1. Joh 5,20)
Wer ist der Hl. Geist?
Jesus (der Geist Christi) ist die Inkarnation des Hl. Geistes (Mt 18,20; 28,20; Joh 14,23; Rö 8,9-11; 1. Kor 15,45; 2. Kor 3,17; 13,5; Kol 1,27; ganz wichtig: vgl. auch Mt 10,19f mit Mk 13,11 und Lu 21,14f)
Der Vater ist Geist (Joh 4,24) ist Jahwe (Jes 41,4; 44,6; 48,12) – Jesus ist die Inkarnation des Jahwe (Joh, 8, 58 ; Off 1,17; 2,8; 21,6; 22,13)
Jesus ist die Wahrheit, der Geist ist die Wahrheit (Joh 14,6.16-18; 1. Joh 5,6)
Der Hl. Geist ist auch unser Vater (Joh 3,5), der in uns wohnt (Joh 14,23; 2. Kor 6,17f; Eph 4,6)
Fazit
Gott ist nur einer (5.Mose 6,4; Mk 12,29-33; Röm 3,30; 1. Kor 8,4; Jak 2,19), Jahwe, der Vater und ewiger Geist.
Daher werden Jünger getauft auf den Namen (Einzahl) des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes (Mt 28,19),
und dieser eine Name ist „Jeshua Ha Mashiach“ (Rö 6,3; Gal 3,27; Apg 8,16; 19,5), der über alle Namen ist. Jesus ist wirklicher Mensch, aber Gottes Sohn und daher Gott. Er ist der Gesalbte Gottes, der von Juden erwartete Messias (Jeshua Ha Mashiach), der „Heilige Gottes“ und einziger Mittler zum Vater (Joh 14,6). Als Sohn des ewigen Gottes ist er dem Vater aber nicht gleichgestellt, wie die Dreieinigkeitslehre behauptet, sondern er ist ihm untergeordnet, wie auch wir unseren Eltern untergeordnet sein sollen.
Nicht Jesus (der Sohn und Mensch) war präexistent, sondern „das Wort“, das am „Ende der Zeit“ (1. Petr 1,20) Fleisch, bzw. Sohn wurde.
Jesu Geist ist des Vaters Geist ist der Heilige Geist, bzw. der Vater ist der ewige Geist und es gibt keinen anderen Geist, bzw. (Teil-) Gott neben ihm.
Was sagen ältere Bibelübersetzungen zur Trinität?
Mk 12,29-33 (Elb 1905)
Jesus aber antwortete ihm: Das erste Gebot von allen ist: "Höre, Israel: der Herr, unser Gott, ist ein einiger Herr; und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstande und aus deiner ganzen Kraft". [Dies ist das erste Gebot.] Und das zweite, ihm gleiche, ist dieses: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst". Größer als diese ist kein anderes Gebot. Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht, Lehrer, du hast nach der Wahrheit geredet; denn er ist ein einiger Gott, und da ist kein anderer außer ihm; und ihn lieben aus ganzem Herzen und aus ganzem Verständnis und aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft, und den Nächsten lieben wie sich selbst, ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.
Röm 3,30 (Elb 1905)
Ja, auch der Nationen, dieweil es ein einiger Gott ist, der die Beschneidung aus Glauben und die Vorhaut durch den Glauben rechtfertigen wird.
5.Mose 6,4 (Luther 1912)
Höre, Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger HERR.
Mk 12,29 (Luther 1912)
Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste Gebot vor allen Geboten ist das: "Höre Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger Gott;
Röm 3,30 (Luther 1912)
Sintemal es ist ein einiger Gott, der da gerecht macht die Beschnittenen aus dem Glauben und die Unbeschnittenen durch den Glauben.
Jak 2,19 (Luther 1912)
Du glaubst, daß ein einiger Gott ist? Du tust wohl daran; die Teufel glauben's auch und zittern.
Was sagen jüdische übersetzer?
Debarim 6,4 (Jüdisches AT von Naftali Herz Tur Sinai)
Höre, Jisrael! Der Ewige ist unser Gott; der Ewige ist Einer.
Mk 12,29 (Jüd NT von David H. Stern)
Jeschua antwortete ihm: „Die wichtigste ist: Schema Jisrael, Adonai Elohehnu, Adonai echad (Höre, o Jisrael, der HERR, unser Gott, der HERR ist einer.
Römer 3,30 (Jüd NT)
denn, wie ihr zugeben werdet, Gott ist einer.
Jak 2,19 (Jüd NT)
Du glaubst, dass Gott einer ist? Gut für dich! Auch die Dämonen glauben das – und der Gedanke macht sie zittern vor Furcht.
Hinzufügen von theologischen Begriffen zum Wort Gottes?
Spr 30,6
Füge zu seinen Worten nichts hinzu, damit er dich nicht überführt und du als Lügner dastehst!
1.Kor 4,6
Dies aber, Brüder, habe ich auf mich und Apollos bezogen um euretwillen, damit ihr an uns lernt, nicht über das hinaus ‹zu denken›, was geschrieben ist, damit ihr euch nicht aufbläht für den einen gegen den anderen.





